Seit Jahren kommen immer wieder Mobiltelefone und elektronische „Organiser“ mit neuen Innovationen auf den Markt. Besonders gefragt sind derzeit Smartphones. Sie vereinen die Leistungen eines Personal Digital Assistants (PDA), also eines persönlichen digitalen Assistenten, mit den Leistungen von Mobiltelefonen.
Bekanntestes Beispiel für ein Smartphone ist das iPhone von Apple. Es verfügt über zahlreiche Applikationen. Selbst das Aufnehmen von Sprachmemos ist möglich. Auch Blackberrys, PDAs und Mobiltelefone werden für das Erstellen von Sprachnotizen genutzt. Doch sind diese „Alleskönner“ ein geeigneter Ersatz für ein professionelles Diktiergerät?
Die handlichen Planer für unterwegs
Smartphones, Blackberrys, PDAs und Co. sind wirkliche Allrounder und in vielerlei Hinsicht nützliche „Weggefährten“:
- Sie sind leicht, klein und passen in jede Tasche.
- Sie sind ideal als Organiser: Kalender sowie Aufgaben- und Terminplaner sind immer dabei. Sprachmemos können aufgezeichnet werden.
- Sie sind wertvolle Informationsspeicher (z. B. für Kontakt- und Adressdaten).
- Sie können nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Versenden von E-Mails genutzt werden (Internetzugang).
- Sie verfügen über Schnittstellen wie USB, Infrarot oder Bluetooth, sodass z. B. Daten wie Telefonnummern mit dem PC problemlos abgeglichen werden können. Auch aufgenommene Sprachnotizen können so auf den PC übertragen werden.
Nicht nur Pluspunkte
Doch abgesehen von diesen Vorteilen, müssen auch die negativen Aspekte dieser Geräte genannt werden. Diese sind:
- Für Spracherkennung sind diese Geräte, aufgrund ihrer, verglichen mit Diktiergeräten oder Diktiermikrofonen, schlechteren Audioqualität, kaum geeignet.
- Die Bedienung erfolgt meist über die Tastatur, bestenfalls über einen Tastbildschirm. Dies ist oft umständlich.
- Die Akku-Technologie stößt auf Grenzen, wenn Dienste, die viel Energie verbrauchen wie Bluetooth, WLAN und GPS, intensiv genutzt werden. Auch durch längeres Diktieren oder Aufnahme von Gesprächen steht das Gerät ggf. später nicht mehr zum Telefonieren zur Verfügung.
- Wer eine Sprachnotiz aufnimmt, ist zur selben Zeit telefonisch nicht erreichbar.
- Im WAV-Format aufgenommene Audiodateien nehmen viel Speicherplatz weg.
Vorteile von professionellen Diktiergeräten
Ein professionelles Diktiergerät ist zwar ein „weiterer Begleiter“ in Ihrer Tasche. Dieses zusätzliche Gerät kann sich aber durchaus auszahlen:
- Moderne Diktiergeräte sind leicht und handlich. Vor allem sind Sie aber ergonomisch an die Hand angepasst, sodass Sie länger ermüdungsfrei arbeiten können.
- Mit einem Schiebeschalter kann die Aufnahme und Wiedergabe leicht mit einer Hand gesteuert werden. Das nachträgliche Einfügen von Text oder das Löschen von Passagen ist unkompliziert.
- Speicherplatz und Akkulaufzeit reichen leicht für stundenlanges Arbeiten.
- Ein digitales Diktat kann mit zahlreichen Zusatzinformationen wie Autorenname, Diktatart, Schreibkraft und Priorität versehen und an die gewünschte Schreibkraft versendet werden.
- Moderne Diktiergeräte genügen höchsten Sicherheitsanforderungen, sie verfügen über eine Passwortsicherung und können Diktate beim Versand verschlüsseln.
Fazit: Wenn diktieren, dann lieber professionell
Smartphones, Blackberrys und Co. werden nicht nur zum Telefonieren, sondern auch als Planer, Informationsgeber und -speicher für unterwegs verwendet. Zudem sind sie für das Aufnehmen einer kurzen Sprachnotiz geeignet. Wenn sie jedoch regelmäßig zum Diktieren eingesetzt werden sollen, halten sie dem Vergleich mit einem professionellen Diktiergerät nicht stand.
Passend zum Thema:
- Das mobile Diktiergerät Digta 420
- Das stationäre Diktiermikrofon Digta CordEx
- Bei weiteren Fragen: Consulting digital Diktieren

